AUSTIN, Texas, 6. November 2026 /PRNewswire/ — Bambu Lab stellt heute den H3C vor, den ersten Desktop-3D-Drucker der dritten Generation des Unternehmens. Der H3C basiert auf einer Swaptek™-Architektur mit neun Werkzeugen und beseitigt damit endlich den seit langem bestehenden Kompromiss zwischen Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit, der den Multimaterial-FFF-Druck seit den Anfängen der Technologie geplagt hat. Für Kreative macht der H3C den Multimaterialdruck zu einem einzigen, mühelosen Arbeitsablauf – Ideen und nicht die Hardware bestimmen, was geschaffen werden kann.
Ein Werkzeugwechsler, der alles verändert
Mit dem Erscheinen von X1 und P1 im Jahr 2022 wurde die mühsame Kalibrierung nach Versuch und Irrtum beim Mehrfarbendruck zu einem reibungslosen und zuverlässigen Ablauf. Doch selbst diese bahnbrechenden Maschinen ließen eine Herausforderung ungelöst: den arbeitsintensiven und zeitaufwändigen Wechsel zwischen mehreren Filamenten in einem einzigen Druckvorgang. Der Swaptek™-Werkzeugwechsler des H3C geht dieses Problem direkt an. Durch das permanente Laden, Vorheizen und Bereithalten von 9 unabhängigen Druckwerkzeugen kann der Drucker das Material in weniger als 6 Sekunden wechseln – eine Geschwindigkeit, die schnelles, zuverlässiges und einfaches Drucken mit mehreren Materialien in einem einzigen, durchgängigen Ablauf möglich macht.
Der H3C – der neue Standard
Der H3C ist der erste Drucker von Bambu Lab, der von Grund auf um einen speziellen Werkzeugwechsler herum konzipiert wurde. Er vereint neun sofort druckfertige Werkzeuge, einen Extruder für flexible Materialien und ein integriertes Filamentmanagementsystem auf einer Stellfläche, die nicht größer ist als die eines Einspulen-Druckers der A-Serie. Das Ergebnis ist eine Maschine, bei der sich die Verwendung von neun verschiedenen Filamenten so selbstverständlich anfühlt wie die einer einzigen Spule.
Kerninnovationen
Swaptek™ – neun Werkzeuge, Wechsel in sechs Sekunden
Das Herzstück des H3C ist das Swaptek™-System, eine Architektur aus neun Werkzeugen, die den herkömmlichen Ansatz mit einem einzigen Kopf zum Be- und Entladen ersetzt. Jedes Werkzeug verfügt über einen eigenen Filamentweg und ein eigenes Heizelement, sodass das Material stets geladen und vorgeheizt bleibt.
Wenn ein Wechsel erforderlich ist, aktiviert das System Active Pre-Heat: Es liest den kommenden G-Code und beginnt mit dem Aufheizen der nächsten Düse, während das aktuelle Werkzeug seinen Abschnitt beendet. Bis zum mechanischen Wechsel ist die neue Düse bereits auf Temperatur, und eine kurze Anspülsequenz führt das frische Filament in nur 6 Sekunden wieder zum Modell zurück, bei minimalem Materialverlust.
Die einziehbare Halterung ergänzt diese Geschwindigkeit. Während des Drucks werden die Führungsrohre eingezogen. So behält der Benutzer das Bauteil im Blick, Vibrationen gehen zurück, und auf der Z-Achse wird Bauhöhe für höhere Bauteile frei. Die Halterung verhindert außerdem, dass die Rohre aneinanderstoßen – ein subtiles, aber entscheidendes Detail, das lange Arbeiten mit mehreren Materialien erleichtert.
Swaptek ist mehr als nur ein Mechanismus; es ist eine Architektur, die automatisches Andocken, Werkzeugversatzkompensation und vollständige Bettnivellierung vor jedem Druck unterstützt und die Komplexität in der Maschine statt im Arbeitsablauf des Benutzers belässt.
FlexFeed-Extruder – TPU ohne Mühe
Der FlexFeed-Extruder verarbeitet sowohl 1,75-mm- als auch 2,85-mm-Filament und kann bei Bedarf zwischen beiden wechseln. Ein spezieller 2,85-mm-Pfad für TPU sorgt dafür, dass das weiche Filament durch den dickeren Querschnitt formstabil bleibt und weniger knickt. So lässt es sich mit dem bis zu dreifachen Volumenstrom eines herkömmlichen Druckers extrudieren. Das Ergebnis ist ein zuverlässiger Druck von TPU, das so weich ist wie Shore 75A. Damit werden Schuhe, komfortable Wearables, flexible Scharniere und Komponenten für die Soft Robotics möglich, für die bisher spezielle Hardware nötig war.
AMS 3H – integriertes Filamentmanagement
Alle 9 Spulen befinden sich im AMS 3H, einer versiegelten, luftdichten Kammer, die das Filament vor Feuchtigkeit schützt. Das Filament wird automatisch dem entsprechenden Werkzeug zugeführt, und spezielle TPU-Einlässe ermöglichen die direkte Zuführung flexiblen Materials aus dem AMS.
Das eingebaute Trocknungsmodul heizt während des Drucks auf 85 °C auf und ermöglicht technische Polymere wie PA, PC und kohlefaserverstärkte Mischungen. Durch den Anschluss eines beliebigen AMS an Tool 1 lässt sich das System auf 24 Materialien erweitern. Zusätzliche Trocknungskapazität stellen die optionalen Einheiten AMS 2 Pro und AMS HT bereit, ohne die Stellfläche der Maschine zu vergrößern.
Ein leichterer Werkzeugkopf, robustes Wärmemanagement und neue Kühlung
Der Werkzeugkopf samt X-Achse ist beim H3C 40 % leichter als beim Vorgänger. So sind Beschleunigungen von 25.000 mm/s² und Verfahrgeschwindigkeiten von bis zu 1.400 mm/s möglich, ohne das Klingeln, das bei solchen Geschwindigkeiten sonst auftritt.
Die Düsen aller H3C-Hotends – von 0,2 mm bis 0,8 mm – sind aus vollständig gehärtetem Stahl mit einer Härte von HRC 55+ gefertigt und so konstruiert, dass sie abrasiven Filamenten wie Kohlefaser, Glasfaser und anderen Verbundwerkstoffen standhalten.
Die Temperatur regelt ein doppeltes Heizsystem: Ein Kontaktsensor hält die Baukammer präzise und stabil bei 65 °C, und jedes der neun Werkzeuge erreicht 350 °C. Damit lassen sich ABS, PC, PA-CF, PET-CF und andere Hochtemperaturpolymere verarbeiten. Die Kühlung übernimmt ein vierstufiges System: ein per CFD ausgelegter Bauteilkühlventilator, zwei seitliche Kammerventilatoren, ein eigener Werkzeugkopfventilator und ein Ventilator an der Rückseite der Kammer, der die Temperatur im Bauraum reguliert. Zusammen sorgen sie für gestochen scharfe Hochgeschwindigkeitsdrucke, stabile Überhänge und saubere Stege, unabhängig von den Umgebungsbedingungen.
Was der H3C Kreativen bietet
Die Technik hinter dem H3C eröffnet eine Reihe praktischer Möglichkeiten, die Desktop-Nutzern bisher nicht zugänglich waren.
Farbwechsel in wenigen Sekunden: Da ein Farbwechsel jetzt nur noch knappe 6 Sekunden dauert, können Designer Farbtöne spontan mischen und mit nur fünf Basisfarben (CMYKW) nahezu das gesamte Farbspektrum abdecken. Farbige Figuren und detaillierte Prototypen werden zur alltäglichen Realität. Die PLA Palette von Bambu Lab kombiniert vier deckende Grundfarben (Cyan, Magenta, Gelb, Weiß) mit einem durchscheinenden Schwarz. Die deckenden Farben basieren auf der Rezeptur von PLA Basic, mit präzise dosiertem Pigment, und weisen bei einer Wandstärke von 2 mm eine Lichtdurchlässigkeit von unter 1 % auf. So entstehen volle Farbsättigung und saubere Deckkraft.
Verschiedene Düsengrößen in einem einzigen Druckvorgang: Eine 0,2-mm-Düse gibt feine Details wieder, eine 0,4-mm-Düse baut schnell den Großteil des Bauteils auf, und eine 0,4-mm-Düse mit Filament von 2,85 mm Durchmesser druckt beispielsweise ein flexibles TPU-Band. Jede Düsengröße übernimmt die Aufgabe, für die sie am besten geeignet ist, und vereint Geschwindigkeit, Detailgenauigkeit und Materialvielfalt in einem einzigen Druckvorgang.
Multimaterial, mehrere Härtegrade: Designer können ultraweiches TPU dort einsetzen, wo Komfort zählt, und ein härteres technisches Polymer dort, wo Festigkeit gefragt ist, alles in einem einzigen zusammenhängenden Bauteil. Das Ergebnis sind leichtere Schuhe, ergonomischere Taschen und Hybridgeräte, die zuvor nicht in einem Arbeitsgang hergestellt werden konnten.
Alles, was Sie brauchen, in einer einzigen Maschine
Der H3C beweist, dass Detailgenauigkeit, Geschwindigkeit und Funktionalität in einem einzigen Druck koexistieren können. Die automatische Kalibrierung ohne manuelle Eingriffe und der automatische Werkzeugwechsel sorgen für einen reibungslosen Arbeitsablauf. Ob Sie die Düsengröße wechseln, neun Farben mischen oder vom Drucken zum Schneiden umschalten: Sie starten einen Auftrag mit einem Klick und überlassen den Rest dem H3C. Der H3C beseitigt die Einstiegshürden, die Anfänger bisher fernhielten, und gibt fortgeschrittenen Anwendern die Zeit zurück, die sie mit manuellen Anpassungen verbracht haben. So wird der Druck mit neun Materialien und mehreren Werkzeugen zur alltäglichen Realität. Die optionale BirdsEye-Kamera ermöglicht die Live-Überwachung des Drucks aus zwei Blickwinkeln.
Am Ende setzt die Hardware der Fantasie keine Grenzen mehr – die Idee selbst wird zur einzigen Einschränkung.
Offizielles Zubehör – separat erhältlich
Das Zubehör ist so ausgelegt, dass der H3C sich nahtlos in den Arbeitsbereich einfügt.
Bambu Station: hebt den Drucker auf eine angenehme Höhe, bietet zusätzlichen Stauraum für Werkzeuge, Ersatzfilament und Zubehör und sorgt für einen aufgeräumten Arbeitsbereich.
Bambu Lab E1 Air Purifier: synchronisiert sich mit dem H3C und beginnt automatisch mit der Filterung, sobald ein Druckvorgang startet. Dabei werden VOC, PM2,5, ultrafeine Partikel und Mikroplastik aufgefangen, für eine sauberere und gesündere Umgebung.
Preis und Verfügbarkeit
Bambu Lab H3C AMS Combo: USA 2.499 US-Dollar (zzgl. MwSt., inkl. Versand); EU 2.499,00 € (inkl. MwSt.).
Verfügbar ab dem 3. November im offiziellen Bambu Lab Store.
Über Bambu Lab
Bambu Lab ist ein Consumer-Tech-Unternehmen, das sich auf Desktop-3D-Drucker konzentriert. Seine hochmodernen 3D-Drucker bieten einer weltweiten Gemeinschaft von Kreativen eine erstklassige Erfahrung mit zahlreichen Funktionen, um die Grenzen zwischen der digitalen und der physischen Welt zu überwinden und die Kreativität auf eine ganz neue Ebene zu bringen. Bambu Lab vertreibt seine 3D-Drucker, Filamente und Zubehör auf seiner offiziellen Website und beliefert Kunden in über 30 Ländern.
Weitere Informationen auf der offiziellen Website von Bambu Lab






